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Swing Simply I |
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Teil I |
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Diese Saison wird Ihnen Jonathan Taylor seine neue Trainings-Philosophie „Swing Simply" vorstellen. Jon und sein Team haben eine Methode entwickelt, die erwachsenen Golfern genügend Informationen gibt, einen optimalen Golfschwung zu lernen, ohne dabei zu technisch zu werden. Ob Sie es glauben oder nicht: Sie müssen jetzt nur noch drei verschiedene Bewegungen lernen, um den Golfschläger endlich richtig schwingen zu können! Indem unzählige Bewegungen beobachtet und beschrieben wurden, die Bestandteil eines guten Golfschwunges sind, wurde der Golfschwung in der Vergangenheit regelrecht zu Tode analysiert.
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Diese Tatsache an sich stellt meiner Meinung nach bereits eines der Hauptprobleme beim Erlernen des Golfschwunges dar. Viel zu viele kleinste Körperbewegungen wurden analysiert, ohne zu verstehen, wie diese zusammenarbeiten und so Bewegungssysteme erzeugen. Die Entwicklung voneinander getrennter „Schwung-Systeme" hat es mir ermöglicht, den Körper in nur drei Bereiche zu unterteilen, exakt zu erklären, welche Funktion jeder dieser Bereiche hat und wie diese trainiert werden können.
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Bei „Swing Simply" wird jeder Bereich getrennt voneinander trainiert und schließlich zu einem Ganzen zusammengefügt. So gelingt es „Swing Simply", den Golfschwung auf das Wesentliche zu reduzieren und Sie somit nicht nur von unnötigen Bewegungen, sondern vor allem auch von unnötigen Gedanken zu befreien. Die physikalischen und mentalen Probleme beim Erlernen des Golfschwungs zu überwinden ist eine echte Herausforderung. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, die einzelnen Teile des Schwungs und ihre Aufgabe zu verstehen. Dieses Verständnis kombiniert mit einfachen Übungen macht es Ihnen möglich, den Schwung zu üben, bis er in Fleisch und Blut übergeht.
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Die Ausgaben von GOLF TIME werden Ihnen helfen, schnell und einfach die wichtigsten Aspekte des Golfspiels - Schwung, Chipping, Pitching, Bunkerspiel und Putting - zu lernen und auf der Runde umsetzen zu können. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Spieler werden von diesem einfachen Kurs profitieren.
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Schwung-System 1 |
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Das erste System ist die Körperachse, die durch einen korrekten Stand und die richtige Bewegung des Körpers definiert wird. Die Arme und Hände lassen wir in diesem System noch außen vor. Bisher wurde dem Golfer meistens beigebracht, den Körper in viele verschiedene Bereiche zu unterteilen, so dass diese alle individuell trainiert werden können. Das ist nicht notwendig und verantwortlich für die vielen störenden Gedanken über den eigenen Schwung wie „Was sollen meine Knie tun?", „Dreht sich meine Hüfte richtig?" oder „Was machen eigentlich meine Schultern?" etc. Wenn Sie sich auf die richtige Hauptbewegung - deren Voraussetzung ein korrekter Stand ist - konzentrieren, ergibt sich der Rest von ganz alleine.
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Der Stand |
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Sehen Sie sich die ersten drei Bilder genau an, um die richtige Ansprechposition einzunehmen. Ich stehe parallel zur Ziellinie, meine Beine sind nur leicht gebeugt und mein Oberkörper ist von den Hüften an soweit nach vorne geneigt, dass der Winkel zwischen dem Rücken und der Vertikale etwa 30 bis 34 Grad beträgt. Das Gewicht liegt vorne über den Fußballen. Sie können diese Haltung ganz einfach kontrollieren, indem Sie Ihre Arme hängen lassen. Zwischen Ihren Händen und Oberschenkeln sollte nun etwa eine Handbreit Platz sein. Vielleicht hilft es Ihnen zu wissen, dass sich dieser Stand durchaus so anfühlt, als würden Sie wie eine Ente mit herausgestrecktem Pürzel dastehen - das ist völligm normal, gewöhnen Sie sich an dieses Gefühl!
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Tech Talk |
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Dieser Oberkörper-Winkel ist in zahlreichen Sportarten zu finden, da er sicher stellt, dass der Körper über den Fußballen ausbalanciert ist, während die Wirbelsäule hilft, den Unterkörper zu stabilisieren und mit dem Oberkörper zu verbinden. Denken Sie daran, dass die Wirbelsäule nicht gerade, sondern S-förmig ist - daher kommt auch das Gefühl, wie eine Ente dazustehen. Wenn sich Ihr bisheriger Stand anders und für Sie besser anfühlt, liegt das daran, dass Sie sich an Ihren falschen Stand gewöhnt haben.
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Irgendwie schräg |
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Wenn Sie sich die Frontansicht der Ansprechhaltung anschauen, werden Sie sehen, dass meine Wirbelsäule leicht nach rechts gebeugt ist. Das liegt daran, dass ich den Golfschläger später mit der rechten Hand unterhalb der linken greifen werde. Obwohl es vielleicht so aussehen mag, als wäre mein Körpergewicht eher rechts, ist es gleichmäßig auf beide Füße verteilt, da meine Hüfte ganz automatisch leicht nach links gewandert ist. Die Wirbelsäule bestimmt die Schwungachse, indem Sie dafür sorgt, dass sich der Körper ganz natürlich zum Ziel hin dreht. Gerade Anfänger betrachten ihre Ansprechposition oftmals als absolut symmetrisch. Diese Fehlinterpretation ist die Ursache zahlreicher schlechter Ansprechpositionen und Schwungfehler.
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Übung |
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Schauen Sie sich die Bilder der einfachen Schwung-Übung auf diesen Seiten mindestens zehn Minuten lang an, bis Sie diese selbst mit geschlossenen Augen exakt vor sich sehen. Wichtig: Je besser Sie die Bewegung visuell verstanden haben, desto kleiner werden die Fehler letztendlich sein, die Ihr Körper bei der Bewegung macht. Kinder versuchen nicht, eine Bewegung zu verstehen, sondern lernen sie, indem sie die Bewegung ganz automatisch visualisieren. Sie beobachten und machen nach, lernen aus ihren Fehlern und wiederholen die Bewegung bis sie funktioniert. Dabei wollen sie nicht wissen warum, sondern nur wie. Kinder haben das Glück sehr schnell lernen zu können, da sie eine Phase des Lernprozesses auslassen: Das Bedürfnis die Bewegung zu verstehen. Erwachsene könnten nahezu genauso schnell lernen, wenn sie nur damit aufhören würden, die Unterrichtsstunden zu hinterfragen oder zu versuchen zu verstehen, was sie tun bzw. tun sollen. No chance - ich weiß!
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Rückschwung |
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Stellen Sie sich vor, dass Ihre Wirbelsäule die Achse eines Rades ist. Es bleibt auch dann nach vorne und zur Seite geneigt, wenn Sie Ihren Oberkörper nun gleich um dieses herum drehen (s. Fotos). Natürlich wird sich dabei nicht nur Ihr Oberkörper drehen - der gesamte Körper bis hinunter zu den Fußspitzen folgt der Bewegung. Sehen Sie sich die Bilder an, dann sehen Sie in welchem Maß. Drehen Sie sich beim Rückschwung soweit Sie können bzw. bis sich Ihre linke Schulter unterhalb Ihres Kinns befindet. Ältere Golfer werden sich möglicherweise nicht so weit drehen können - drehen Sie einfach so weit es komfortabel ist! Konzentrieren Sie sich bei dieser Drehung auf den Solar Plexus bzw. die Mitte des Brustkorbes. Diesem Punkt folgt die gesamte Bewegung. Erlauben Sie Ihrem Körperschwerpunkt, mit der Ausholbewegung auf die Innenseite des rechten Fußes zu wandern - das wird ganz automatisch der Fall sein, wenn Sie Ihre Knie leicht gebeugt lassen. Ihr rechtes Bein wird möglicherweise versuchen, sich zu strecken, was Sie verhindern müssen, wodurch eine Spannung im gesamten Körper aufgebaut wird, die dabei hilft, die Bewegung in die andere Richtung einzuleiten. Auch wenn sich die Wirbelsäule bei dieser Bewegung faktisch etwa zwei bis vier Zentimeter nach rechts bewegen wird, sollten Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kopf nicht bewegt.
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Durchschwung |
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Sobald Sie die Grenzen dieser Rückschwung-Bewegung erreicht haben, drehen Sie sich zurück in die andere Richtung, durch die Ausgangsposition hindurch und weiter, bis Ihre rechte Schulter unter Ihrem Kinn angelangt ist und sich ihr linkes Bein nahezu vollständig gestreckt hat. Dabei ist es unbedingt erforderlich, dass Sie mit Ihren Augen während während der gesamten Bewegung einen Punkt auf der Ziellinie zwischen Ihren Beinen fixieren.
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Schlagroutine Swing Simply II
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