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Putting I |
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So einfach wie möglich... |
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Der wichtigste Schlag im Golfspiel ist der Putt. Unser Ziel ist es deshalb, die Putt-Bewegung so einfach wie möglich zu halten und sie - nach biomechanischen und physiologischen Gesichtspunkten - so natürlich wie möglich zu gestalten. Nur so können Sie Ihre Möglichkeiten optimal ausschöpfen und sich einzig und allein auf das Wesentliche und einzig wichtige Konzentrieren: Das Ziel und den Weg des Balles zum Ziel hin - also in das Loch.
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Die dominante Hand. Wenn man Ihnen bisher gesagt hat, die linke Hand sei die Führungshand und die rechte zur Unterstützung, so vergessen Sie das am besten ganz schnell wieder. Es ist doch einleuchtend und nur logisch, dass - ich spreche hier aus der Sicht eines Rechtshänders - die rechte Hand diejenige Hand ist, die wesentlich gefühlvoller, kontrollierter und somit zielgenauer ist. Die rechte Hand ist also folglich diejenige Hand, die die Führung übernehmen muss. Nur das entspricht der Anatomie des Menschen. Denn fest steht, dass die rechte Hand - beim Rechtshänder - über eine wesentlich bessere Feinmotorig verfügt, als die Linke.
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Übung: 1 |
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Wenn ich Sie bitte, einen Ball zum Loch hin zu rollen, dann wird Sie das ganz bestimmt vor kein großes Problem stellen! Ohne darüber nachdenken zu müssen, mit welcher Hand und wie genau Sie den Ball zum Loch hin befördern müssen, werden Sie ganz automatisch das Richtige machen und den Ball mit der rechten Hand von unten zum Loch rollen. Ganz automatisch wird die Handfläche dabei zum Ziel hin zeigen und der Arm wie ein Pendel erst ausholen und dann durchschwingen.
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Genauso einfach ist das Putting! Mit dem kleinen Unterschied, dass Sie den Ball nicht in der Hand halten, sondern dass er vor Ihnen auf dem Boden liegt und Sie ihn mit dem Putter zum Ziel hin bewegen. Doch da das Schlägerblatt jede kleinste Bewegung Ihrer rechten Hand mitmacht, ist das Grundprinzip beim Putt identisch mit dem Rollen des Balles mit der Hand. Machen Sie also beim Putten nichts anderes, als sich auf das Ziel und den Weg des Balles zum Ziel hin zu konzentrieren.
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Ganz intuitiv und vollkommen automatisch werden Sie dann die rechte Hand wie ein Pendel zum Ziel hin bewegen - und somit den Putter. Und mit dem Putter den Ball. Schließlich macht der Ball was der Putter macht, und der Putter, was die rechte Hand macht.
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Übung: 2 |
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Gewöhnen Sie sich an die einfache, vielleicht im Moment noch etwas ungewohnte Bewegung, indem Sie zunächst ohne Putter die Ansprechposition einnehmen und mit der rechten Hand zum Loch schwingen. Halten Sie die Handfläche dabei offen und zum Ziel hin zeigend. Automatisch wird der rechte Arm mitschwingen. Legen Sie nun den Zeigefinger der linken Hand zwischen den Ballen der rechten Handfläche sowie den linken Daumen auf das rechte Handgelenk und wiederholen Sie den Schwung. Ganz von selbst werden jetzt die Schultern in den Armschwung integriert, was eine natürliche Pendelbewegung bewirkt. Eine natürliche und äußerst konstante Bewegung, gesteuert von Ihrer starken Hand, der rechten Hand.
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Hinweis |
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Versuchen Sie nicht, die Handfläche die ganze Zeit über exakt zum Ziel auszurichten. Aus anatomischen Gründen wird sich die Handfläche nämlich beim Ausholen leicht öffnen und beim Durchschwingen ein wenig schließen. Nehmen Sie, sobald sich die Pendelbewegung vertraut anfühlt, den Putter in die Hand. Und zwar so, dass das Putterblatt parallel zur rechten Handfläche ausgerichtet ist. Die optimale Griffhaltung, um die Bewegungen der rechten Hand eins zu eins auf den Putter zu übertragen, sehen Sie anhand der Bilder.
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Wiederholen Sie nun erneut die erste bzw. zweite Übung: Schwingen Sie mit der Handfläche zum Ziel hin. Zunächst noch, bis Sie sich mit dieser Bewegung wohl fühlen, ohne Ball und anschließend mit Ball. Gewöhnen Sie sich daran, dass auf einmal der Ball im Weg liegt. Lassen Sie sich davon aber nicht weiter stören und konzentrieren Sie sich nur auf Ihr Ziel, zu welchem Ihre rechte Handfläche pendelt.
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Mit einem guten Griff ist der Putter nichts anderes, als die Verlängerung Ihrer rechten Hand. Er tut dann exakt das, was Ihre rechte Hand tut. Nehmen Sie den Putter dafür so in die rechte Hand, dass der Griff zwischen den Handballen und entlang des Zeigefingers liegt. Wichtig: Das Schlägerblatt ist exakt parallel zur Handfläche. Die linke Hand greift den Putter zur Unterstützung mit den letzten drei Fingern so, dass er ebenfalls zwischen den Ballen und dem Zeigefinger liegt.
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Legen Sie den Daumen der linken Hand nun auf das rechte Handgelenk und schließen Sie den Griff. Mit diesem - anfangs bestimmt noch sehr ungewohnten Griff - liegt der Putter sicher, kontrolliert und gefühlvoll in Ihren Händen. Sie werden sich sehr schnell an diesen Griff gewöhnen, da er sehr natürlich ist! Probieren Sie's aus.
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Der Pro als Vorbild |
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Bitten Sie Ihren Pro, auf diese Weise einige Putts zu machen und beobachten Sie seine Bewegung und das Rollen des Balles aus allen Blickwinkeln wie eine Videokamera. Versuchen Sie sich dabei genau einzuprägen, wie die Bewegung aussieht und wie der Ball rollt. Achten Sie genau auf Ballgeschwindigkeit, die Richtung sowie das langsame Ausrollen. Schließen Sie dann die Augen und schauen Sie sich die Puttbewegung vor Ihrem inneren Auge an. Wieder aus allen Richtungen. Denn alleine dadurch, dass Sie sich ein Bild von der Bewegung machen, beginnt Ihr Körper die Bewegung zu lernen und abzuspeichern. Wenn Sie sich schließlich selbst beim Ausüben der neuen Puttbewegung in allen Einzelheiten vorstellen können, werden Sie die Bewegung dann, wenn Sie selbst den Putter in die Hand nehmen, abrufen können, ohne darüber nachdenken zu müssen, was Sie eigentlich tun müssen. Visualisieren lautet das Stichwort. Alles was Sie tun müssen, ist sich vorzustellen, wie der Ball zum Ziel rollen soll. Schon bald werden Sie dann mit etwas Übung automatisch und intuitiv die optimale Haltung einnehmen und den Schwung richtig dosieren.
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Pitching Putting II
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