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Grundschwung |
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Locker bleiben |
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Was denken Sie, wenn Sie Ihren Golfschläger schwingen? Knie beugen, Handgelenke abwinkeln, Hüfte drehen, Kopf unten halten... Und was denken Sie, wenn Sie Fahrrad fahren? Etwa rechtes Bein strecken, linkes abwinkeln, Rücken gerade halten? - Nein, warum auch. Sie setzen sich aufs Fahrrad und fahren. Und wenn ich Sie bitte, eine Linkskurve zu fahren, dann machen Sie es einfach. Ich möchte nicht wissen, was in ihrem Kopf hingegen vorgeht, wenn ich Sie bitte, einen Fade zu spielen...
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Viele Probleme beim Golfspiel sind nicht darin begründet, dass der Schwung nicht stimmt, sondern dass der Kopf den Ablauf blockiert. Wäre es nicht toll, wenn der Golfschwung genauso einfach wäre, wie Fahrrad fahren? Er ist es! Scheinbar kompliziert und doch so einfach: Der richtige Stand. Er unterscheidet sich praktisch nicht von der Haltung bei anderen Sportarten. Ein Fußball-Tormann (l.) oder ein Tennisspieler (m.) haben die identische Grundhaltung wie der Golfer. Vergessen Sie also Winkel, Gewichtsverteilung und andere analytische Fakten. Stellen Sie sich einfach hin - ganz intuitiv.
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Biologisch gesehen |
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Wenn wir lernen, nehmen wir Informationen auf. Fünf Sinne stehen uns dafür zur Verfügung: Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken. Riechen und Schmecken hilft uns beim Golfen nicht weiter, bleiben also drei Lehrkanäle: Die Akustik (was wir hören), die Kinestetik (was wir fühlen) und das Visuelle (was wir sehen). Bewiesen ist: Der Kopf hat einen bevorzugten Kanal, Informationen aufzunehmen und zu speichern.
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Der richtige Kanal |
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Golf wird leider zumeist über den falschen Kanal gelehrt: Über den akustischen. Der Pro erklärt, wie der Schwung funktioniert und was welche Körperteile dabei wie machen müssen. Das Resultat: Viele Golfer versuchen, den Schwung durch einen inneren Dialog zu kontrollieren. Dabei ist der visuelle Kanal der optimale Weg, Bewegungsabläufe abzuspeichern, zu verarbeiten und wieder aufzurufen. Kinder lernen Bewegungen ausschließlich über den visuellen Kanal: Sie haben ein Vorbild, welches sie kopieren. Erwachsene hingegen versuchen, die Bewegungsabläufe zu analysieren.
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Basics |
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Vorraussetzung für einen guten Schwung ist ein richtiger Stand und ein korekter Griff. Beides ist ganz einfach. Spielen Sie Fußball? Dann stellen Sie sich wie ein Torwart hin. Lassen Sie die Hände hängen und führen Sie beide zusammen. Oder spielen Sie Tennis? Dann stellen Sie sich so hin, als würden Sie auf den Aufschlag warten. Lassen Sie jetzt die Hände hängen. Für den richtigen Griff fassen Sie den Schläger an der Hosennaht mit der linken Hand. Nehmen Sie ihn vor ihren Körper und setzen Sie die zweite Hand darunter.
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Visualisieren |
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Die größten Fortschritte und Erfolge beim Golf werden Sie machen, wenn Sie anfangen, den Golfschwung zu visualisieren. Heißt konkret: Sie müssen sich genau vorstellen können, wie der Golfschwung aussieht, wie Sie beim Schwingen aussehen und wie der Ball fliegt, wenn Sie beispielsweise mit einem Eisen 5 schlagen. Sollte Ihnen dies zu Beginn noch schwer fallen, eignet sich ebensogut ein kürzeres Eisen, beispielsweise ein Eisen 7 oder 8. Fangen Sie mit dem Grundschwung an (siehe Bildersequenz). Der beste Weg, den Schwung zu lernen oder zu verbessern ist, ihn einem Vorbild (dem Pro) einfach nachzumachen. Am besten gleichzeitig, so dass Sie gleich die notwendigen Anpassungen und Korrekturen vornehmen können.
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Schwingen Sie gemeinsam aus verschiedenen Richtungen (vorne, hinten, seitlich), bis Sie sich die Bewegung genau vorstellen, sie in Gedanken geradezu spüren können. Speichern Sie Bild und Gefühl und spielen Sie beides immer wieder wie ein Videoband ab.
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Mit ein wenig Übung wird es bald reichen, sich vorzustellen, wie der Ball fliegen soll - der Körper wird dann ganz intuitiv das Richtige machen. Seien Sie selbstbewusst, denn nur ein "schwungvoll" durchgeführter Schwung kann das erwünschte Ergebnis erzielen. Viel Erfolg!
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Grundstellung Pitching
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