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Fade & Draw |
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Den Bogen raus haben... |
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Bestimmt haben Sie auch schon mal versucht, absichtlich einen Hook oder einen Slice zu spielen. Unglücklicherweise ist der Ball dabei aber nicht auf dem engen Fairway gelandet, sondern in dem See, um den Sie eigentlich herumspielen wollten. Grund: Ihre Angst vor schlechten Schlägen ruft die wildesten Vorstellungen hervor, die dann zu den wildesten Golfschlägen führen. Think positive. Stimmt's: Schon vor dem Schlag haben Sie an den See gedacht, der Ihnen den gesamten Score verderben könnte. Und schon vor dem Schlag haben Sie sich genau vorgestellt, wie der Ball eine zu extreme Kurve fliegen könnte und wie unglaublich mies Sie sich gleich fühlen würden, wenn der Ball dann tatsächlich im Wasser landen würde. Die Professionals machen das exakt genauso. Der einzige Unterschied ist nur, dass sie sich dabei nicht die Landung im Wasser, sondern die Landung auf dem Fairway oder dem Grün vorstellen.
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Sie stellen sich einen optimalen Fade anstelle eines verhängnisvollen Slices oder einen Draw anstelle eines Hooks vor. Wenn Sie diese Schläge richtig einsetzen, um z.B. um einen See herumzuspielen, können Sie bestimmte Risiken anderer Schläge entscheidend minimieren.
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Vier Kurven |
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Damit keine Missverständnisse entstehen, hier noch einmal die vier verschiedenen Schläge: 1. Beim Fade startet der Ball leicht nach links und landet dann im Ziel. 2. Beim Slice startet der Ball nach links und landet dann rechts vom angepeilten Ziel. 3. Beim Draw startet der Ball leicht nach rechts und landet dann im Ziel. 4. Beim Hook startet der Ball nach rechts und landet links vom angepeilten Ziel. Den Ballflug zu kontrollieren heißt, Ihre Schultern und den Schlägerkopf im Treffmoment zu kontrollieren. Generell gilt folgende einfache Regel: Der Ball startet in die Richtung, in welche die Schultern im Treffmoment ausgerichtet sind.
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Und da, wo das Schlägerblatt im Treffmoment hinzeigt, landet der Ball. Das erklärt übrigens auch, warum Ihr Ball vielleicht unbeabsichtigterweise sliced oder hooked. Allerdings erklärt es nicht, warum Ihre Schultern und Ihr Schläger im Treffmoment in dieser falschen Position sind. Um das abzuklären, sollten Sie vielleicht einen meiner Kollegen besuchen. Just do it. Ich möchte Ihnen nun zeigen, wie Sie diese Schläge absichtlich machen. Schauen Sie sich dafür zunächst die Haltung im Treffmoment bei einem geraden Schlag an: Die Schultern sowie das Schlägerblatt zeigen zum Ziel. Ihre Hüfte zeigt dabei übrigens leicht nach links. Der Winkel zwischen Ihren Schultern und der Hüfte ist bereits beim Rückschwung vorhanden und ergibt sich aus der Tatsache, dass Ihr Oberkörper weiter drehen kann, als Ihre Hüften. Diesen Winkel der sich im Rückschwung ergibt, behalten Sie beim Abschwung bis zum Treffmoment bei, so dass Sie mit den Armen ungehindert durch den Ball schwingen können.
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Wenn Sie einen Fade schlagen, müssen Ihre Schultern im Treffmoment leicht geöffnet sein, also etwas nach links zeigen. Im Idealfall macht Ihr Körper dies ganz automatisch, wenn Sie sich beim Schlag einen Fade vorstellen. Sam Snead war bekannt dafür, den Ball auf alle vier Arten schlagen zu können, ohne dabei seine Ansprechposition zu verändern. Wenn das bei Ihnen nicht funktionieren sollte, ändern Sie Ihre Ansprechposition leicht, um so die Schultern dabei zu unterstützen, im Treffmoment in der entsprechenden Position zu sein.
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Richten Sie (für einen Fade) den Schläger wie gewohnt zum Ziel hin aus und erlauben Sie Ihren Fersen, der Hüfte sowie den Schultern, leicht nach links vom Ziel zu zeigen. Stellen Sie sich nun vor, dass der Ball leicht links vom Ziel, entlang der Linie Ihrer Fersen, Hüfte und Schultern starten wird und dann zurück zum Ziel driftet. Tipp: Greifen Sie den Schläger etwas fester mit dem Mittel-, dem Ring- und dem kleinen Finger der linken Hand. Das verhindert, dass der Schläger im Treffmoment in dieselbe Richtung zeigt, wie Ihre Schultern, was nun zu einem Pull führen würde. Der Ball sollte etwas weiter links liegen als gewohnt. Und dann: Just do it!
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Um einen absichtlichen Slice zu spielen, werden Sie fast immer die Ansprechposition verändern müssen (s. Kasten). Nehmen Sie also in etwa dieselbe Haltung ein wie gerade beim Fade. Zusätzlich müssen Sie nun das Schlägerblatt leicht öffnen, so dass es auf die Landezone zeigt. Schwingen Sie entlang der Linie, an der Ihre Fersen, die Hüfte sowie die Schultern ausgerichtet sind. Wenn Sie um einen See herum slicen wollen, dann wird diese Linie in etwa in Richtung See-Ufer zeigen. Stellen Sie sich nun vor, wie der Ball am Ufer entlang fliegt und so um das Hindernis herumfliegt. Immer über dem Trockenen. Um einen aggressiveren Slice zu spielen, können Sie zusätzlich Ihrem Kopf erlauben, im Treffmoment entlang dieser Linie zu schauen. Und zwar so, dass Sie im Treffmoment nicht mehr auf den Ball schauen.
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Beim Draw sowie beim Hook ist es genau umgekehrt, wie beim Fade und Slice. Tipp: Um den Draw bzw. Hook zu unterstützen, sollten Sie den Griff mit Ihrem Mittel-, Ring- und kleinen Finger etwas lockerer halten. Für einen aggressiveren Hook empfehle ich, den Kopf im Treffmoment etwas länger unten zu lassen.
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Auf die Runde Hanglage
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